Am 24. Juli trafen sich die Delegierten des Interessenverbands Tauernhöhenweg zur Mitgliederversammlung in Mallnitz. Eingerahmt waren die üblichen formalen Versammlungsthemen von kreativem Austausch zu den zukünftigen Schwerpunkten der Verbandsarbeit, die das Engagement der Alpenvereinssektionen vor Ort unterstützen und die Zusammenarbeit mit den Talgemeinden der Region, dem lokalen Tourismus und der Nationalparkverwaltung stärken soll.
So dankte auch der Mallnitzer Bürgermeister Günther Novak in seinen Eingangsworten dem Verband und insbesondere den Alpenvereinssektionen aus Österreich und Deutschland für ihren unermüdlichen Einsatz für den Tauernhöhenweg und das Wegenetz zwischen Hochalmspitze und Großglockner. Denn nicht zuletzt der Tauernhöhenweg mit seinen Hochgebirgshütten ist ein wichtiges Aushängeschild der Kärntner Tourismusregion im Nationalpark Hohe Tauern. Bei den Arbeitsberichten der Sektionen wurde deutlich, welchen Herausforderungen sich das Ehrenamt beim Erhalt der Hütten und Wege mittlerweile stellt. Die Sektion Göttingen etwa konnte so die alte Hannoverhütte unterhalb des heutigen Hannoverhauses sanieren und wiedereröffnen, sodass auch hier wieder genächtigt werden kann. Der Vorstand indes legte seinen Arbeitsbericht mit einen soliden Jahresabschluss vor und wurde von den Delegierten entsprechend entlastet. Beim Blick in die Zukunft ging es um Fragen der Arbeitsschwerpunkte des Verbands. Insbesondere ein verstetigter und themenbezogener Austausch der Mitglieder untereinander wurde angeregt. So könnte der Verband etwa regelmäßige Plattformen für die Alpenvereinssektionen organisieren, um spezifische Fragen zum Hütten- und Wegeerhalt zu erörtern. Auch bei der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing bot der Verbandsvorstand Unterstützung an, etwa mit seinem umfangreichen Fotoarchiv. Bis zur nächsten Verbandtagung im kommenden Sommer soll ein entsprechendes Angebotsgerüst stehen und teils auch schon angelaufen sein. Mehr Details im aktuellen Verbands-Info.


